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Büfo: Nähe zum Stadion und zum Hallenbad bietet Potenzial für sanften Tourismus.

06.11.2020

Von Jennifer Preuß Foto:Patrick Pleul

Wermelskirchen. Für Oliver Platt ist das Eifgental ein Herzstück Wermelskirchens. Für ihn wie auch für viele andere Bürger der Stadt habe es eine große Bedeutung. Entsprechend kann der Fraktionsvorsitzende des Bürgerforums nur mit dem Kopf schütteln, wenn er daran denkt, dass über die Entwicklung des Eifgentals derzeit nur im nicht-öffentlichen Teil der politischen Gremien diskutiert wird.


Wie auch die WNK/UWG forderte das Bürgerforum, dass dieser Tagesordnungspunkt in den öffentlichen Teil der Sitzung verschoben wird. Damit konnten sich die Parteien nicht durchsetzen. „Aber ich werde nicht locker lassen“, kündigt Oliver Platt an, der genau aus diesem Grund einen Antrag an die Verwaltung gestellt hat, dass diese die Errichtung einer Jugendherberge im Eifgental prüfen solle. Mit diesem Antrag, ob er erfolgreich sein wird oder nicht, wurde die Entwicklung des Eifgentals in den öffentlichen Fokus gerückt.

„Es darf nicht passieren, dass Politiker und wilde Künstler ohne Bezug zu Wermelskirchen irgendwas dahin setzen.“
Oliver Platt, Bürgerforum

„Alle Wermelskirchener sollten das Eifgental mitgestalten dürfen und ihre Ideen dazu einbringen“, betont Oliver Platt. „Es darf nicht passieren, dass Politiker und wilde Künstler ohne Bezug zu Wermelskirchen irgendwas dahin setzen.“ Da er nicht über das sprechen darf, was im nicht-öffentlichen Sitzungsteil diskutiert wird, nannte Oliver Platt keine Details. Dass ihm der Inhalt nicht gefällt, daraus macht er kein Geheimnis.

Er sieht im Eifgental ein großes Potenzial für den sanften Tourismus. Aufgrund der guten Lage in der Nähe des Eifgenstadions und des Hallenbades würde sich hier die Errichtung einer Jugendherberge anbieten. Das Areal bietet Raum für viele mögliche Freizeitaktivitäten wie Bogenschießen, Mountainbikefahren oder Outdoor-Fitness. Ebenso ist das Stadtzentrum schnell zu erreichen. Nicht nur für Schulklassen wäre ein Aufenthalt in der Jugendherberge interessant, sondern beispielsweise auch für Radfahrer und Wanderer.

Das Deutsche Jugendherbergswerk konnte sich wegen der schweren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Gastgewerbe kurzfristig nicht ausführlich zu dieser Idee äußern. „Im Augenblick liegen uns keine Anträge der Politik bezüglich einer möglichen neuen Jugendherberge vor“, teilt Cathrin Arnemann, Sprecherin des Jugendherbergswerks Rheinland mit. „Interne Planungen zu diesem Thema gibt es ebenfalls nicht.“ Was schon länger bekannt ist, ist, dass das Jugendherbergswerk weder die seit 2018 geschlossene Jugendherberge in Solingen-Burg, noch die ehemalige Herberge Lindscheid reaktivieren will. „Ich finde, man sollte sich aktiv dafür bewerben. Eine Jugendherberge in Wermelskirchen wäre genial“, so Oliver Platt.

Wenn sich diese Idee nicht umsetzen lassen sollte, will er sich dafür einsetzen, dass Outdoor-Fitnessgeräte im Eifgental aufgestellt werden. „Alles, was zum sanften Tourismus gehört, sollte man miteinbeziehen.“ In Kürze wird ein neuer Ausschuss für Kultur, Freizeit, Tourismus und Kattwinkelsche Fabrik gebildet, der aber wahrscheinlich in diesem Jahr noch nicht seine Arbeit aufnehmen wird. Die Entwicklung des Eifgentals sieht Oliver Platt als Thema in diesem Gremium, dessen Vorsitz das Bürgerforum voraussichtlich haben wird. „Das ist ein Thema, das genau dahin gehört.“

Die Stadtverwaltung prüft nun zwischenzeitlich den politischen Antrag des Bürgerforums. Vorab wollte der Technische Beigeordnete Thomas Marner sich nicht zu den Ergebnissen äußern. Die Ergebnisse werde man als erstes der Politik mitteilen.

Bei der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Montag, 30. November, werden die neuen Erkenntnisse präsentiert. | Standpunkt

Sanfter Tourismus

Sanfter Tourismus ist der Gegenentwurf zum Massentourismus. Es wird besonderen Wert darauf gelegt, die Umwelt zu schonen. Daher wird sanfter Tourismus auch als nachhaltig bezeichnet. Die Touristen sollen die Natur, die Umgebung im Allgemeinen und die Kultur des Ortes hautnah erleben können, ohne auf diese selbst negativ einzuwirken.

Eine Jugendherberge wünscht sich Oliver Platt, Fraktionsvorsitzender des Bürgerforums, im Eifgental. Eine solche Herberge könnte den Tourismus nach der Corona-Pandemie in Schwung bringen. Nicht nur Schulklassen, auch Familien, Radfahrer und Wanderer würden ihren Weg an den Wochenenden nach Wermelskirchen finden. Sich dabei das Motto „Sanfter Tourismus“ auf die Fahne zu schreiben – die Natur des Eifgentals kennenzulernen, ohne diesem zu schaden – ist ein zukunftsfähiges Konzept, dass das Eifgental in den Fokus rückt. Und nicht nur Wermelskirchen würde von einer solchen Jugendherberge profitieren. 

Das Bergische Land könnte somit zum Magneten für Menschen von außerhalb werden. Outdoor-Fitnessgeräte sollten dabei nicht nur als Alternative, sondern als Ergänzung zum abwechslungsreichen Zeitvertreib gesehen werden. Damit wird auch klar, dass die Diskussion über die Entwicklung des Eifgentals viele Wermelskirchener betrifft und in die Öffentlichkeit gehört.

 

Oli­ver Platt: „Der kom­plet­te Über­que­rungs­be­reich soll für den Rad­ver­kehr deut­lich farb­lich ab­ge­ho­ben wer­den, so dass auch orts­un­kun­di­ge Rad­ler der Bal­kan­tras­se die­se klar er­ken­nen kön­nen.“

 

RP 17.06.2020

 

 

Si­che­re Que­rung für Rad­ler fehlt

 

 

WER­MELS­KIR­CHEN ( |tei.-)

Mit der Um­le­gung der Bal­kan­tras­se über die Stra­ße „Zens­häus­chen“ muss die Que­rung über die Tho­mas-Mann-Stra­ße (Fo­to: Udo Tei­fel) neu ge­re­gelt wer­den – im Sin­ne ei­ner si­che­ren Ver­kehrs­füh­rung der Rad­fah­rer über die­se viel­be­fah­re­ne Kreu­zung. Das Bür­ger­fo­rum schlägt jetzt der Stadt ei­nen am­pel­ge­steu­er­ten Fahr­rad­über­weg vor. Aus Rich­tung Tho­mas-Mann-Stra­ße emp­fiehlt der Bür­ger­ver­ein in ei­nem An­trag an den Bür­ger­meis­ter ei­nen vor­ge­la­ger­ten Hal­te­be­reich für Fahr­rä­der; ei­ne ge­steu­er­te Er­ken­nung der Rä­der soll für sie ei­ne Prio­ri­sie­rung bei der Grün­schal­tung aus­lö­sen. Aus Zens­häus­chen soll ei­ne rei­ne Fahr­rad-Am­pel mit Grün­schal­tung nur für Fahr­rä­der in­stal­liert wer­den. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Oli­ver Platt: „Der kom­plet­te Über­que­rungs­be­reich soll für den Rad­ver­kehr deut­lich farb­lich ab­ge­ho­ben wer­den, so dass auch orts­un­kun­di­ge Rad­ler der Bal­kan­tras­se die­se klar er­ken­nen kön­nen.“