RP 22.01.2020

 

 

 

Bürgermeisterwahl in Wermelskirchen :

 

Bürgerforum einstimmig für Marion Lück

 

Wermelskirchen:      Der Verein positioniert sich für den Bürgermeisterwahlkampf. Kandidatin lässt sich von Agentur beraten. Junge Leute stehen in den Startlöchern, denn Fraktionsmitglieder über 70 ziehen sich zurück.

 

 

 

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung fragte Oliver Platt die Mitglieder des Bürgerforums nach ihrer Meinung. Mit wem wollen sie in den Wahlkampf zur Bürgermeisterschaftswahl im September gehen? Zuvor hatte sich Marion Lück in den Bürgerhäusern der Versammlung vorgestellt, Einblicke in die ersten Seiten ihres Wahlprogramms gegeben und sich zum Gespräch angeboten. Die Entscheidung fiel dann einstimmig: Das Bürgerforum schließt sich der CDU an und unterstützt den Wahlkampf der parteilosen 49-Jährigen.

Ob sie genug Zeit mitbringe, um sich dem anstrengenden Wahlkampf zu stellen, fragten die Mitglieder. Marion Lück erklärte, sie habe sich den Urlaub im vergangenen Jahr aufgespart und wolle vor der Wahl zwei Monate frei nehmen. Und ob sie sich bewusst sei, dass sie ein großes, professionelles Team brauche, um erfolgreich sein können? Sie habe bereits eine Agentur beauftragt und lade alle Mitglieder von CDU und Bürgerforum im Februar zum Workshop ein – um Ideen zu besprechen und einen Plan auf die Beine zu stellen.„Im vergangenen Jahr hätte noch keiner gedacht, dass wir in diesem Jahr eine so klar auftretende CDU erleben werden“, befand dann der neue Vorsitzende des Bürgerforums, Oliver Platt, „es ist schön, sie jetzt an unserer Seite zu haben.“ Und so wolle man auch künftig für „viel positive Unruhe in Wermelskirchen sorgen“.

Noch 2019 Jahr hatten die Mitglieder des Bürgerforums unsicher in die Zukunft geblickt. „Wir haben eine engagierte Diskussion geführt“, berichtete Platt. Während der Jahreshauptversammlung im September habe das Bürgerforum gefragt, ob es in der Zukunft überhaupt noch in der Lage sei, die politische Landschaft mit zu gestalten. Vor allem ein immer höher werdender Altersdurchschnitt im Verein und in der Fraktion habe Zukunftssorgen ausgelöst. „Am Ende der Diskussion haben wir unseren klaren Willen bekundet, weiterzumachen und anzupacken“, erzählte Platt.

 

 

 

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung fragte Oliver Platt die Mitglieder des Bürgerforums nach ihrer Meinung. Mit wem wollen sie in den Wahlkampf zur Bürgermeisterschaftswahl im September gehen? Zuvor hatte sich Marion Lück in den Bürgerhäusern der Versammlung vorgestellt, Einblicke in die ersten Seiten ihres Wahlprogramms gegeben und sich zum Gespräch angeboten. Die Entscheidung fiel dann einstimmig: Das Bürgerforum schließt sich der CDU an und unterstützt den Wahlkampf der parteilosen 49-Jährigen.

Ob sie genug Zeit mitbringe, um sich dem anstrengenden Wahlkampf zu stellen, fragten die Mitglieder. Marion Lück erklärte, sie habe sich den Urlaub im vergangenen Jahr aufgespart und wolle vor der Wahl zwei Monate frei nehmen. Und ob sie sich bewusst sei, dass sie ein großes, professionelles Team brauche, um erfolgreich sein können? Sie habe bereits eine Agentur beauftragt und lade alle Mitglieder von CDU und Bürgerforum im Februar zum Workshop ein – um Ideen zu besprechen und einen Plan auf die Beine zu stellen.„Im vergangenen Jahr hätte noch keiner gedacht, dass wir in diesem Jahr eine so klar auftretende CDU erleben werden“, befand dann der neue Vorsitzende des Bürgerforums, Oliver Platt, „es ist schön, sie jetzt an unserer Seite zu haben.“ Und so wolle man auch künftig für „viel positive Unruhe in Wermelskirchen sorgen“.

Noch 2019 Jahr hatten die Mitglieder des Bürgerforums unsicher in die Zukunft geblickt. „Wir haben eine engagierte Diskussion geführt“, berichtete Platt. Während der Jahreshauptversammlung im September habe das Bürgerforum gefragt, ob es in der Zukunft überhaupt noch in der Lage sei, die politische Landschaft mit zu gestalten. Vor allem ein immer höher werdender Altersdurchschnitt im Verein und in der Fraktion habe Zukunftssorgen ausgelöst. „Am Ende der Diskussion haben wir unseren klaren Willen bekundet, weiterzumachen und anzupacken“, erzählte Platt.

 

Er selbst hatte da gerade nach dem Vorsitz der Fraktion auch den Vorstandsposten im Verein übernommen – das sei nur sinnvoll, um sich für den Wahlkampf aufzustellen, hatten die Mitglieder während der Vorstandswahl befunden.

Schon nach dieser Jahreshauptversammlung hatte Platt dann angekündigt, dass sich nun ein Generationenwechsel anbahne. Das gelte für Verein und Fraktion: Fraktionsmitglieder über 70 hätten angedeutet, den Rückzug in die zweite Reihe anzustreben und bei der Kommunalwahl nicht mehr zu kandidieren. Junge Leute ständen bereits in den Startlöchern, um zur Wahl ihren Hut in den Ring zu werfen. Die präsentierte Oliver Platt dann auch am Montagabend während der außerordentlichen Mitgliederversammlung: Ein Antrag zur Aufnahme sei bereits eingegangen, zwei weitere seien zugesagt. „Bahndamm und Kulturverein: Wir wollen Menschen aller Generationen ansprechen“, betonte Platt. Und deswegen sei es wichtig, auch junge Leute in den 20ern mit guten Drähten, Fachwissen und Heimatbezug im Verein zu haben – um ihr Wissen und ihre Fachkenntnisse einzubringen. Erstes Projekt könne die Neugestaltung der Internetseite sein.